Dies und Das...
Soderle. Es kam ja schon einige Tage kein Update mehr. Das hängt zum einen daran, dass wir wie beschrieben sehr viel Arbeit haben, zum anderen aber auch einfach daran, dass wir uns nicht mehr so viel angesehen haben, was einen wirklich ausführlichen Blog rechtfertigt. Nichtsdestotrotz ist natürlich einiges passiert, das ich niemandem vorenthalten möchte.
Ich hab zum Beispiel einen tiefen Einblick in die amerikanische Filmkultur gewonnen. Insbesondere scheint man seichte Komödien zu lieben... gerade Verrückt nach Mary, ist wohl der absolute Lacher. Zumindest haben sich darüber zwei Amerikaner unterhalten, die mich ungelogen bis 3 Uhr morgens um meinen Schlaf am Mittwoch gebracht haben... deren Sprachlautstärke war so extrem, dass ich die gefühlt neben mir im Zimmer sah und die eingebildeten (ob ihrer Anwesenheit im Zimmer, da im eigentlichen Sinne waren sie ja... nur eben woanders... also nebenan) Typen am liebsten gelyncht hätte. Dummerweise kam ich nicht durch die Wand und irgendwie war ich auch zu müde, um mich wirklich wieder anzuziehen und zu klopfen... der nächste Tag ging dementsprechend großartig und extrem ausgeschlafen los :-)
A propos Amerikaner: Die sind ja immer so überglücklich. "I love to do". "It's awesome". "Oh my gosh, this is so cute!" ... mittlerweile allerdings toppen sie echt auch noch sich selbst: Der neue Standard im Büro ist "Happy *Wochentag einfügen*". Ich meine Montags und Freitags kann ich ein "Happy Monday" oder eben "Happy Friday" irgendwie noch verschmerzen. Besonders letzteres ist ja auf gewisse Art und Weise auch bei uns nicht unüblich, weil man sich ja schon auf sein Wochenende freut. Aber wieso bitte freuen die sich über jeden einzelnen verdammten Tag, den sie auf Gottes Erde verbringen dürfen? Und zwar in einer derartigen Penetranz, dass es als entspannter und ausgeglichener, gleichwohl etwas unterkühlter, Deutscher echt grenzwertig ist... "Happy Tuesday" - dem nächsten, der sowas sagt, zwick ich dir Ohrläppchen an seinem Hemdkragen mit nem Tacker fest...
Am Donnerstag waren wir mit einem der Mandanten essen. Er ist Director, also etwas Höheres, und hat uns in seinem Saab Cabrio mit Handschaltung (!!!!) zu seinem Golfplatz mitgenommen. Erwähnte ich, wie irre die Leute hier sind? Mittags mal eben Golfen. Dazu fahren sie diese lustigen Golfbuggies von einem Loch zum nächsten... nur, dass der Golfplatz so klein war, dass man länger gebraucht hat einzusteigen, loszufahren und auszusteigen (ich erwähne das Golfschlägerpackritual nicht...) als man gebraucht hätte gleich zu laufen. Wobei der Amerikaner von Welt läuft ja nicht... Auf die entsetzte Frage wie wir fünf Häuserblocks zur Waterfront (Hafen und so weiter) ohne Auto kommen wollen, hatte ich letztens mit einem verwirrten "Zu Fuß?" geantwortet. Der Amerikaner fiel fast in Ohnmacht... immerhin sprechen wir hier von einem fast fünf Minütigen Weg... schon irre, wir Deutschen.
Achja. Ich wurde von einem amerikanischen Kollegen gebeten, meinen Blog in Englisch zu übersetzen, damit er meine Erkenntnisse über seine Kultur und meine sonstigen Erlebnisse mitlesen und vor allem verstehen kann. Das werde ich natürlich nicht (!) tun - wo komm ich denn da hin? Insofern @ Matt: "If you're reading this, dude. I will no fuck*** way translate anything I wrote so far into English. Go ahead threatening me, I don't care. Even if you're going to follow through with taking me to soccer games (Americans can't play soccer, have I mentioned that before? I bet I did...) and getting me sloshed with your horrible american beer, I will stand my ground. This is it! Here I stand and I will not move! This day we are fighting back!" :-)
Was noch kommt (die nächste Zeit - muss ja mal aufholen...):
Heulende Stewardess im Aufzug
Kein Bier ohne Ausweis
Erzählung über Amerikaner in einer Bar mit Glücksrad (Cheer, Wuhu!, völlig abgehen, bescheuert...)
Morgen gehts dann zum Football (wir haben geniale Tickets über eine Partnerin für weit unter der Hälfte des regulären Preises bekommen)
Zudem haben wir ab morgen auch endlich einen Mietwagen - Wuhu! Waterfront, ich komme!
Ich sitze im Übrigen gerade in einer Schwebebahn Richtung Space Needle. Von dort aus gehts weiter zu Bekannten, mit denen wir erstmals einen Film kucken und Bier mit Pizza vertilgen, bevor wir wieder die Nachtlokale in Seattle Capitol Hill unsicher machen. Haltet uns, die Deutschen sind los. Wuhu! (ich amerikanisiere langsam...)
(sent by a mobile device)
Update:
Ich wollte ja noch einiges anfügen. Zum Beispiel über die schniefende Stewardess. Die Geschichte ist gekoppelt mit den Glücksradamerikanern und keinem Bier ohne Ausweis...
Also nachdem Hendrik und ich Donnerstag abends zu spät ins Hotel für die Lounge kamen, hatten wir spontan entschieden, dass wir ohnehin zu wenig aus waren die Woche. Und da zudem gerade Baseball lief, sind wir ins Von's unseren Stammdiner (der zu dem ich laufend gehe und komisches Bier und Fisch statt irgendwelchem Hühnchen und einem Lager bekomme). Dort angekommen, wollte ich erstmal ein jamaikanisches Bier testen. Das war nämlich im Angebot. Die haben dort ein Glücksrad mit diversen Getränken drauf und das wird jede halbe Stunde gedreht. Dazu flippen die Amerikaner völlig aus und freuen sich einen Ast ab. Das ist so irre, dass es schon fast wieder gut wird :-)
Na wie auch immer... ich hab das Bier nicht bekommen, weil ich meinen Ausweis vergessen hatte... da sind dir echt strikt. Entweder Ausweis oder kein Bier. Wobei: Nicht alle. Manche sind da auch locker. Unsere Bedienung an dem Abend war's auf alle Fälle nicht. Insofern bin ich ins Hotel zurück (liegt ja auf dem Weg) und fahr hoch, schnapp mir den Ausweis und will wieder runter. Steht dann da doch eine Stewardess mit verheulten Augen und schniefend als hätte sie die hässlichste Erkältung, die man sich vorstellen kann... da man in Amerika aber sehr schnell wegen sexueller Belästigung dran ist, wenn man eine Frau nur schief ansieht, hab ich sie nur innerlich bedauert und so getan als würde ich nichts merken... komische Welt irgendwie...
Soderle. Soweit zum Wochenrückblick. Freitags abend sind wir ja dann noch zu Bekannten gegangen, die einen Videoabend veranstaltet haben. Dabei gings mal wieder quer durch die Stadt. Unter anderem nochmals beim Pike Market vorbei (ich kann das Teil nicht oft genug fotographieren…)

Von dort aus über den Stadtcenter in die Monorail (muss mal ein Foto von dem Ding machen) bis zur Space Needle. Dort gings dann weiter zu Simon. Vorbei kamen wir an diesem Springbrunnen. Alle, die sich mal Seattlebilder ansehen, werden den zum Teil beleuchtet vor der Space Needle sehen. Der liegt quasi in einem kleinen Park direkt daneben. Schön ist vor allem, dass sie Boxen integriert haben, die ruhigen Soul spielen. Daher sitzen da auch so viele Leute und wippen einfach zur Musik. Wenn man bisher eines sagen kann, dann dass die Amerikaner viel entspannter sind in vielen Bereichen als wir Deutschen. Die hetzen nicht, die drängeln nicht, die haben wenn sie Freitzeit haben einfach Freizeit und relaxen.

Bei Simon waren wir dann so gut und gerne 8 Leute und haben uns Hangover (genialer Film, muss ich unbedingt kaufen; Notizanleg) angesehen, schön amerikanische Pizza gegessen (nicht so dicker Boden wie erwartet, aber insgesamt eher durchschnittlich… ) und ein amerikanisches Bier namens Corona getrunken, das es auch in Deutschland gibt. Sehr lecker.
Von der Wohnung aus hat man übrigens einen genialen Blick über die Skyline. Daher das Foto.

Die Bude ist übrigens der Hammer: 2 Schlafzimmer, riesengroßes offenes Wohnzimmer mit Dachterasse. Dazu eine genialste Ledercouch und ein DVD Sound System von Bose… nicht übel… mal sehen, ob unser Appartment auch so wird… aber ich bezweifele es irgendwie…
Wie letzten Freitag sind dann einige von uns weiter in einen amerikanischen Club gegangen. Die hatten Mixed Songs, d.h. jedes Lied ne Minute angespielt und dann aufgehört… naja… zudem Hip Hop… mh… und das in der Geburtsstadt des Grunge… hab mich bei nem Bekannten aus USA an dem Abend erkundigt, wo es Rockclubs gibt. Leider sind die wohl alle außerhalb. Mal sehen, ob wir da noch hingehen. Ist ja noch reichlich Zeit.
Im Club selbst wurde Hendrik beim Bierholen darauf hingewiesen, dass man seinem Barkeeper normalerweise durchaus etwas Trinkgeld gibt. Warum? Weil er ihr 20 Dollar gegeben hat und nicht wirklich wußte, was fehlt. Nette Geschichte, so dezent darauf hingewiesen zu werden, was in USA denn üblich sei. :-)
Um kurz vor 2 wurden wir dann höflich nach draußen gebeten, weil die Freiheit in USA zwar sehr wichtig ist, aber nicht so riesig, als dass man nach 2 Uhr noch irgendwo ein Bier geschweige denn einen Club finden würde. Schon leicht schizophren, wenn man sich überlegt, dass es auf der anderen Seite zwingend für jeden als normal gilt, dass man eine Waffe mit sich führen darf. Übrigens nicht in Clubs. Da wird man durchsucht, bevor man rein geht :)
Ich hab zum Beispiel einen tiefen Einblick in die amerikanische Filmkultur gewonnen. Insbesondere scheint man seichte Komödien zu lieben... gerade Verrückt nach Mary, ist wohl der absolute Lacher. Zumindest haben sich darüber zwei Amerikaner unterhalten, die mich ungelogen bis 3 Uhr morgens um meinen Schlaf am Mittwoch gebracht haben... deren Sprachlautstärke war so extrem, dass ich die gefühlt neben mir im Zimmer sah und die eingebildeten (ob ihrer Anwesenheit im Zimmer, da im eigentlichen Sinne waren sie ja... nur eben woanders... also nebenan) Typen am liebsten gelyncht hätte. Dummerweise kam ich nicht durch die Wand und irgendwie war ich auch zu müde, um mich wirklich wieder anzuziehen und zu klopfen... der nächste Tag ging dementsprechend großartig und extrem ausgeschlafen los :-)
A propos Amerikaner: Die sind ja immer so überglücklich. "I love to do". "It's awesome". "Oh my gosh, this is so cute!" ... mittlerweile allerdings toppen sie echt auch noch sich selbst: Der neue Standard im Büro ist "Happy *Wochentag einfügen*". Ich meine Montags und Freitags kann ich ein "Happy Monday" oder eben "Happy Friday" irgendwie noch verschmerzen. Besonders letzteres ist ja auf gewisse Art und Weise auch bei uns nicht unüblich, weil man sich ja schon auf sein Wochenende freut. Aber wieso bitte freuen die sich über jeden einzelnen verdammten Tag, den sie auf Gottes Erde verbringen dürfen? Und zwar in einer derartigen Penetranz, dass es als entspannter und ausgeglichener, gleichwohl etwas unterkühlter, Deutscher echt grenzwertig ist... "Happy Tuesday" - dem nächsten, der sowas sagt, zwick ich dir Ohrläppchen an seinem Hemdkragen mit nem Tacker fest...
Am Donnerstag waren wir mit einem der Mandanten essen. Er ist Director, also etwas Höheres, und hat uns in seinem Saab Cabrio mit Handschaltung (!!!!) zu seinem Golfplatz mitgenommen. Erwähnte ich, wie irre die Leute hier sind? Mittags mal eben Golfen. Dazu fahren sie diese lustigen Golfbuggies von einem Loch zum nächsten... nur, dass der Golfplatz so klein war, dass man länger gebraucht hat einzusteigen, loszufahren und auszusteigen (ich erwähne das Golfschlägerpackritual nicht...) als man gebraucht hätte gleich zu laufen. Wobei der Amerikaner von Welt läuft ja nicht... Auf die entsetzte Frage wie wir fünf Häuserblocks zur Waterfront (Hafen und so weiter) ohne Auto kommen wollen, hatte ich letztens mit einem verwirrten "Zu Fuß?" geantwortet. Der Amerikaner fiel fast in Ohnmacht... immerhin sprechen wir hier von einem fast fünf Minütigen Weg... schon irre, wir Deutschen.
Achja. Ich wurde von einem amerikanischen Kollegen gebeten, meinen Blog in Englisch zu übersetzen, damit er meine Erkenntnisse über seine Kultur und meine sonstigen Erlebnisse mitlesen und vor allem verstehen kann. Das werde ich natürlich nicht (!) tun - wo komm ich denn da hin? Insofern @ Matt: "If you're reading this, dude. I will no fuck*** way translate anything I wrote so far into English. Go ahead threatening me, I don't care. Even if you're going to follow through with taking me to soccer games (Americans can't play soccer, have I mentioned that before? I bet I did...) and getting me sloshed with your horrible american beer, I will stand my ground. This is it! Here I stand and I will not move! This day we are fighting back!" :-)
Was noch kommt (die nächste Zeit - muss ja mal aufholen...):
Heulende Stewardess im Aufzug
Kein Bier ohne Ausweis
Erzählung über Amerikaner in einer Bar mit Glücksrad (Cheer, Wuhu!, völlig abgehen, bescheuert...)
Morgen gehts dann zum Football (wir haben geniale Tickets über eine Partnerin für weit unter der Hälfte des regulären Preises bekommen)
Zudem haben wir ab morgen auch endlich einen Mietwagen - Wuhu! Waterfront, ich komme!
Ich sitze im Übrigen gerade in einer Schwebebahn Richtung Space Needle. Von dort aus gehts weiter zu Bekannten, mit denen wir erstmals einen Film kucken und Bier mit Pizza vertilgen, bevor wir wieder die Nachtlokale in Seattle Capitol Hill unsicher machen. Haltet uns, die Deutschen sind los. Wuhu! (ich amerikanisiere langsam...)
(sent by a mobile device)
Update:
Ich wollte ja noch einiges anfügen. Zum Beispiel über die schniefende Stewardess. Die Geschichte ist gekoppelt mit den Glücksradamerikanern und keinem Bier ohne Ausweis...
Also nachdem Hendrik und ich Donnerstag abends zu spät ins Hotel für die Lounge kamen, hatten wir spontan entschieden, dass wir ohnehin zu wenig aus waren die Woche. Und da zudem gerade Baseball lief, sind wir ins Von's unseren Stammdiner (der zu dem ich laufend gehe und komisches Bier und Fisch statt irgendwelchem Hühnchen und einem Lager bekomme). Dort angekommen, wollte ich erstmal ein jamaikanisches Bier testen. Das war nämlich im Angebot. Die haben dort ein Glücksrad mit diversen Getränken drauf und das wird jede halbe Stunde gedreht. Dazu flippen die Amerikaner völlig aus und freuen sich einen Ast ab. Das ist so irre, dass es schon fast wieder gut wird :-)
Na wie auch immer... ich hab das Bier nicht bekommen, weil ich meinen Ausweis vergessen hatte... da sind dir echt strikt. Entweder Ausweis oder kein Bier. Wobei: Nicht alle. Manche sind da auch locker. Unsere Bedienung an dem Abend war's auf alle Fälle nicht. Insofern bin ich ins Hotel zurück (liegt ja auf dem Weg) und fahr hoch, schnapp mir den Ausweis und will wieder runter. Steht dann da doch eine Stewardess mit verheulten Augen und schniefend als hätte sie die hässlichste Erkältung, die man sich vorstellen kann... da man in Amerika aber sehr schnell wegen sexueller Belästigung dran ist, wenn man eine Frau nur schief ansieht, hab ich sie nur innerlich bedauert und so getan als würde ich nichts merken... komische Welt irgendwie...
Soderle. Soweit zum Wochenrückblick. Freitags abend sind wir ja dann noch zu Bekannten gegangen, die einen Videoabend veranstaltet haben. Dabei gings mal wieder quer durch die Stadt. Unter anderem nochmals beim Pike Market vorbei (ich kann das Teil nicht oft genug fotographieren…)

Von dort aus über den Stadtcenter in die Monorail (muss mal ein Foto von dem Ding machen) bis zur Space Needle. Dort gings dann weiter zu Simon. Vorbei kamen wir an diesem Springbrunnen. Alle, die sich mal Seattlebilder ansehen, werden den zum Teil beleuchtet vor der Space Needle sehen. Der liegt quasi in einem kleinen Park direkt daneben. Schön ist vor allem, dass sie Boxen integriert haben, die ruhigen Soul spielen. Daher sitzen da auch so viele Leute und wippen einfach zur Musik. Wenn man bisher eines sagen kann, dann dass die Amerikaner viel entspannter sind in vielen Bereichen als wir Deutschen. Die hetzen nicht, die drängeln nicht, die haben wenn sie Freitzeit haben einfach Freizeit und relaxen.

Bei Simon waren wir dann so gut und gerne 8 Leute und haben uns Hangover (genialer Film, muss ich unbedingt kaufen; Notizanleg) angesehen, schön amerikanische Pizza gegessen (nicht so dicker Boden wie erwartet, aber insgesamt eher durchschnittlich… ) und ein amerikanisches Bier namens Corona getrunken, das es auch in Deutschland gibt. Sehr lecker.
Von der Wohnung aus hat man übrigens einen genialen Blick über die Skyline. Daher das Foto.

Die Bude ist übrigens der Hammer: 2 Schlafzimmer, riesengroßes offenes Wohnzimmer mit Dachterasse. Dazu eine genialste Ledercouch und ein DVD Sound System von Bose… nicht übel… mal sehen, ob unser Appartment auch so wird… aber ich bezweifele es irgendwie…
Wie letzten Freitag sind dann einige von uns weiter in einen amerikanischen Club gegangen. Die hatten Mixed Songs, d.h. jedes Lied ne Minute angespielt und dann aufgehört… naja… zudem Hip Hop… mh… und das in der Geburtsstadt des Grunge… hab mich bei nem Bekannten aus USA an dem Abend erkundigt, wo es Rockclubs gibt. Leider sind die wohl alle außerhalb. Mal sehen, ob wir da noch hingehen. Ist ja noch reichlich Zeit.
Im Club selbst wurde Hendrik beim Bierholen darauf hingewiesen, dass man seinem Barkeeper normalerweise durchaus etwas Trinkgeld gibt. Warum? Weil er ihr 20 Dollar gegeben hat und nicht wirklich wußte, was fehlt. Nette Geschichte, so dezent darauf hingewiesen zu werden, was in USA denn üblich sei. :-)
Um kurz vor 2 wurden wir dann höflich nach draußen gebeten, weil die Freiheit in USA zwar sehr wichtig ist, aber nicht so riesig, als dass man nach 2 Uhr noch irgendwo ein Bier geschweige denn einen Club finden würde. Schon leicht schizophren, wenn man sich überlegt, dass es auf der anderen Seite zwingend für jeden als normal gilt, dass man eine Waffe mit sich führen darf. Übrigens nicht in Clubs. Da wird man durchsucht, bevor man rein geht :)
BloggInSeattle - 21. Aug, 02:55

