Riding the duck
"How to get from a duck? - You don't get from a duck, you only get from a goose!"
Keine Ahnung was daran komisch sein soll, aber es war es wohl. Zumindest die meisten der Amerikaner haben gelacht...
"Wobei?" könnte jetzt die berechtigte Frage sein? Naja beim Duckride! Wir haben uns heute (knapp 14 Leute, die sich alle über diverse Ecken kennen oder jemanden kennen, der jemanden kennt) getroffen und sind mit einem der Amphibienfahrzeuge aus dem zweiten Weltkrieg gefahren. Angeblich wurden die insbesondere für die Landung der Aliierten auf Sizilien genutzt. Sizilien? Das ist in Italien. Ihr wißt schon in der Nähe von Europa... und nein, ich meine damit nicht den Bundesstaat der USA namens Europa... (den gibts nicht? Ups...hab ich wohl in der Highschool nicht aufgepasst... )
Diese Duckfahrt ist auf alle Fälle ein absoluter Klassiker hier. Man fährt eine große Runde zu allen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Da es so viele davon nicht gibt, verbringt man einen Großteil der Zeit damit auf doofe Musik zu klatschen, zu johlen und sonstige Urlaute von sich zu geben. Dadurch dass das alle machen, fühlt man sich nur halb so dumm und ab ner gewissen Zeit macht es dann auch richtig Spaß.
Beispiel gefällig? Bei jedem Starbucks (und es gibt vieeeele!) schreit der Fahrer in sein Megaphon "Starbucks", alle Mitfahrer heben die rechte Hand, reiben die Finger aneinander als wollten sie zahlen und schreien "Charging!" (heißt so viel wie belaste mich... oder haben wir "Katsching" geschrien, wie das Geräusch einer Kasse? Egal... macht beides Sinn und ist doch sinnlos, so wie eigentlich der gesamte Trip...). Oder man tanzt zu YMCA... oder macht bei "Who let the dogs out" (Wer's nicht kennt, anhören!) "Who, who, who, who!"... gerne auch bei MC Hammers "Can't touch this" die Hände in die Luft werfen oder bei einem Discosong mit der rechten Hand in der Luft rumstochern. Zusammen mit johlenden, entusiastischen Amerikanern ist das wirklich witzig.
Außerdem sind die Amerikaner (ich schrieb ja bereits wie locker die am Wochenende sind), die man auf den Bürgersteigen trifft völlig begeistert und jubeln mindestens genauso wie die Leute in dieser Ente... selbst wenn es Anwohner der Stammroute sind und die Enten da am Tag 30 Mal vorbei kommen. Irre, aber irre gut... glaubt ja keiner, dass sowas in Europa auch nur ansatzweise ginge oder?
Also egal. Mit dem Teil rumgefahren. Viel zu erzählen gibts eigentlich nicht neben dem obigen. Außer vielleicht, dass unser Fahrer "Captain Justin Credible" war, was sozusagen ein Synonym zu "Just incredible" ist und "Einfach unglaublich" bedeutet. Dazu war der Kerl unglaublich (haha) gut gelaunt und hat einen dummen Witz nach dem anderen gemacht. Über sich, über Seattle, über die Welt... nie über die Mitfahrer, die Ducklings (Entenkücken) - das wäre schlechter Stil in USA: man macht keine Witze über die zahlende Kundschaft.
Mit dem Teil sind wir also durch die Stadt. Bilder kommen wie gehabt demnächst, weil eben mein Internet sehr langsam im Hotel ist. Ich hab zum Beispiel die Klinik aus "Grey's Anatomie" gesehen. Oder auch das Hausboot, in dem Tom Hanks in "Schlaflos in Seattle" heulend um seine verstorbene Frau trauert... alles untermalt mit doofen Witzen des immer wieder hutwechselnden Fahrers (darauf bitte bei den Bildern achten)
War wie gesagt sehr lustig. Mal sehen, ob ich unser Gruppenfoto einscannen lassen kann und auch hier hochlade.
Danach bin ich eben zu Mayc's, da meine Uhr stehengeblieben ist. Batterie alle. Service in USA heißt: Batteriewechseln in einer Minute mitsamt Einstellung der Uhrzeit, des Datums und Reinigung des Gehäuses. Das Ganze für knapp 10 Doller. Boff. Das mal ein Wort... sie geht auf alle Fälle wieder (seit knapp einer Woche, was bin ich froh... ich kucke jetzt gewohnheitsmäßig bereits aufs Handy, weil meine Uhr ja ewig nicht ging... muss mich wieder umgewöhnen...)
Abends sind Hendrik und ich dann noch in eine lokale Fastfoodkette namens "Kidd's Valley Burgers & Shakes". Dort einen dermaßen großen Cheeseburger konsumiert, dass er mir jetzt nach drei Stunden noch quer im Magen liegt... aber traumhaft lecker. Von einem typischen amerikanischen Schwarzen serviert, der sich köstlich mit uns über unsere Namen amüsiert hat und darüber, dass er sie sich nicht merken konnte. Am Ende waren wir nur noch "Ey man!" oder "Germany?".
Danach sind wir dann noch an die Hotelbar und haben meine Cocktailgutscheine gegen Gin Tonics eingetauscht... jetzt sitze ich hier und schreibe kurz zusammen, nur um gleich ins Bett zu gehen, weil mir morgen um 7:30 Richtung Mount Rainier aufbrechen. Neben der Space Needle DAS Wahrzeichen Seattles und ein absolutes Naturschauspiel. Leider eben dreieinhalb Fahrtstunden entfernt. Wir sind knapp 9 Leute und wollten den soweit es geht hochklettern, um einige Fotos schießen zu können. Wird sicher lustig. Leider eben sehr früh... und das bei einem sich anbahnenden Schnupfen dank der Klimaanlagen. Insofern geh ich jetzt noch heiß baden, schmeiß mir ne Aspirin rein und hoffe morgen fit genug zu sein, damit ich das nicht verpasse: denn lange sind die anderen leider nicht mehr hier...
Keine Ahnung was daran komisch sein soll, aber es war es wohl. Zumindest die meisten der Amerikaner haben gelacht...
"Wobei?" könnte jetzt die berechtigte Frage sein? Naja beim Duckride! Wir haben uns heute (knapp 14 Leute, die sich alle über diverse Ecken kennen oder jemanden kennen, der jemanden kennt) getroffen und sind mit einem der Amphibienfahrzeuge aus dem zweiten Weltkrieg gefahren. Angeblich wurden die insbesondere für die Landung der Aliierten auf Sizilien genutzt. Sizilien? Das ist in Italien. Ihr wißt schon in der Nähe von Europa... und nein, ich meine damit nicht den Bundesstaat der USA namens Europa... (den gibts nicht? Ups...hab ich wohl in der Highschool nicht aufgepasst... )
Diese Duckfahrt ist auf alle Fälle ein absoluter Klassiker hier. Man fährt eine große Runde zu allen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Da es so viele davon nicht gibt, verbringt man einen Großteil der Zeit damit auf doofe Musik zu klatschen, zu johlen und sonstige Urlaute von sich zu geben. Dadurch dass das alle machen, fühlt man sich nur halb so dumm und ab ner gewissen Zeit macht es dann auch richtig Spaß.
Beispiel gefällig? Bei jedem Starbucks (und es gibt vieeeele!) schreit der Fahrer in sein Megaphon "Starbucks", alle Mitfahrer heben die rechte Hand, reiben die Finger aneinander als wollten sie zahlen und schreien "Charging!" (heißt so viel wie belaste mich... oder haben wir "Katsching" geschrien, wie das Geräusch einer Kasse? Egal... macht beides Sinn und ist doch sinnlos, so wie eigentlich der gesamte Trip...). Oder man tanzt zu YMCA... oder macht bei "Who let the dogs out" (Wer's nicht kennt, anhören!) "Who, who, who, who!"... gerne auch bei MC Hammers "Can't touch this" die Hände in die Luft werfen oder bei einem Discosong mit der rechten Hand in der Luft rumstochern. Zusammen mit johlenden, entusiastischen Amerikanern ist das wirklich witzig.
Außerdem sind die Amerikaner (ich schrieb ja bereits wie locker die am Wochenende sind), die man auf den Bürgersteigen trifft völlig begeistert und jubeln mindestens genauso wie die Leute in dieser Ente... selbst wenn es Anwohner der Stammroute sind und die Enten da am Tag 30 Mal vorbei kommen. Irre, aber irre gut... glaubt ja keiner, dass sowas in Europa auch nur ansatzweise ginge oder?
Also egal. Mit dem Teil rumgefahren. Viel zu erzählen gibts eigentlich nicht neben dem obigen. Außer vielleicht, dass unser Fahrer "Captain Justin Credible" war, was sozusagen ein Synonym zu "Just incredible" ist und "Einfach unglaublich" bedeutet. Dazu war der Kerl unglaublich (haha) gut gelaunt und hat einen dummen Witz nach dem anderen gemacht. Über sich, über Seattle, über die Welt... nie über die Mitfahrer, die Ducklings (Entenkücken) - das wäre schlechter Stil in USA: man macht keine Witze über die zahlende Kundschaft.
Mit dem Teil sind wir also durch die Stadt. Bilder kommen wie gehabt demnächst, weil eben mein Internet sehr langsam im Hotel ist. Ich hab zum Beispiel die Klinik aus "Grey's Anatomie" gesehen. Oder auch das Hausboot, in dem Tom Hanks in "Schlaflos in Seattle" heulend um seine verstorbene Frau trauert... alles untermalt mit doofen Witzen des immer wieder hutwechselnden Fahrers (darauf bitte bei den Bildern achten)
War wie gesagt sehr lustig. Mal sehen, ob ich unser Gruppenfoto einscannen lassen kann und auch hier hochlade.
Danach bin ich eben zu Mayc's, da meine Uhr stehengeblieben ist. Batterie alle. Service in USA heißt: Batteriewechseln in einer Minute mitsamt Einstellung der Uhrzeit, des Datums und Reinigung des Gehäuses. Das Ganze für knapp 10 Doller. Boff. Das mal ein Wort... sie geht auf alle Fälle wieder (seit knapp einer Woche, was bin ich froh... ich kucke jetzt gewohnheitsmäßig bereits aufs Handy, weil meine Uhr ja ewig nicht ging... muss mich wieder umgewöhnen...)
Abends sind Hendrik und ich dann noch in eine lokale Fastfoodkette namens "Kidd's Valley Burgers & Shakes". Dort einen dermaßen großen Cheeseburger konsumiert, dass er mir jetzt nach drei Stunden noch quer im Magen liegt... aber traumhaft lecker. Von einem typischen amerikanischen Schwarzen serviert, der sich köstlich mit uns über unsere Namen amüsiert hat und darüber, dass er sie sich nicht merken konnte. Am Ende waren wir nur noch "Ey man!" oder "Germany?".
Danach sind wir dann noch an die Hotelbar und haben meine Cocktailgutscheine gegen Gin Tonics eingetauscht... jetzt sitze ich hier und schreibe kurz zusammen, nur um gleich ins Bett zu gehen, weil mir morgen um 7:30 Richtung Mount Rainier aufbrechen. Neben der Space Needle DAS Wahrzeichen Seattles und ein absolutes Naturschauspiel. Leider eben dreieinhalb Fahrtstunden entfernt. Wir sind knapp 9 Leute und wollten den soweit es geht hochklettern, um einige Fotos schießen zu können. Wird sicher lustig. Leider eben sehr früh... und das bei einem sich anbahnenden Schnupfen dank der Klimaanlagen. Insofern geh ich jetzt noch heiß baden, schmeiß mir ne Aspirin rein und hoffe morgen fit genug zu sein, damit ich das nicht verpasse: denn lange sind die anderen leider nicht mehr hier...
BloggInSeattle - 29. Aug, 07:32

